Ein Safe-Hub ist ein innovativer Bildungs- und Sportcampus für strukturell benachteiligte junge Menschen.

Das Besondere am Safe-Hub Modell ist dabei die neuartige Verknüpfung von Bildung, individueller Förderung und Sport. Unser Kooperationspartner AMANDLA hat das Safe-Hub-Modell entwickelt und bereits an sechs Standorten in Südafrika erfolgreich umgesetzt.

Gemeinsames Ziel der Oliver Kahn Stiftung und AMANDLA ist es, den ersten Safe-Hub Europas in Berlin zu bauen.

Im Juni 2022 geht es los! Die Bauarbeiten für den Sportplatz am Safe-Hub in Berlin Wedding können starten. Bereits im August werden wir mit unseren Fußballbildungsprogrammen für die Kinder und Jugendlichen auf dem Platz beginnen können. Mit dem Safe-Hub entsteht ein besonderer Ort für junge Menschen im Wedding - sicher und inspirierend zugleich!

Seien Sie dabei und unterstützen Sie dieses einzigartige Projekt!

Die Safe-Hub Infrastruktur besteht aus einem Multifunktionsgebäude und flexibel nutzbaren Kleinfeld-Sportplätzen mit hochwertigem Kunstrasen.

Ersteres schafft Raum für ganzheitliche Bildungsangebote, zusätzlich werden Büro- und Beratungsräume zur Verfügung gestellt. Die Safe-Hub Infrastruktur soll rund um die Uhr genutzt werden. Deshalb steht sie sowohl für den Schulsport als auch für Sportvereine zur Verfügung.

Auf dem Platz setzen wir das EduFootball Trainingsprogramm um, das einen Fokus auf die Vermittlung von Fair Play-Werten und Sozialkompetenzen legt.

Darüber hinaus arbeiten wir mit Jugendeinrichtungen und Partnern zusammen, die unsere Infrastruktur nutzen, um ergänzende Freizeit-, (Aus-)Bildungs- und Beratungsangebote anzubieten. So können abwechslungsreiche, aufeinander abgestimmte Freizeitaktivitäten umgesetzt und eine gemeinschaftliche soziale Wirkung erzielt werden.

Seitens des Bezirks Berlin-Mitte ist auf dem Gelände außerdem eine Sporthalle geplant, die es uns ermöglichen wird, unsere EduFootball-Programme nicht nur zu erweitern, sondern auch bei schwierigen Witterungen kontinuierlich stattfinden zu lassen.

Der Stadtteil Wedding gehört zu den strukturell am schwächsten entwickelten Bezirken Berlins. Generell sind Kinder die am häufigsten von Armut betroffene Altersgruppe der Stadt und auch im Bundesvergleich von einem überdurchschnittlich hohen Armutsrisiko bedroht.

Zusätzlich ist die soziale Mobilität, also die Möglichkeit, seine Lebenssituation zu verbessern, hier extrem gering. Dem möchte das Safe-Hub Konzept aktiv entgegenwirken und langfristigen systemischen Wandeln initiieren.

Wir wollen die im Wedding wohnenden sozial benachteiligten Gruppen gezielt fördern und sie bei der Verbesserung ihrer Schulleistungen unterstützen. Dadurch kann eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen vom Safe-Hub profitieren, die sonst strukturell bedingt nur beschränkten Zugang zu außerschulischer Bildung, Förderung individueller Talente und Nachmittagsangeboten haben.